Wasserrechtsantrag nach § 8 WHG Elektronisches Stellwerk (ESTW) Langenselbold

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Allgemeine Informationen

Das geplante ESTW – Gebäude befindet sich bahnlinks der Strecke 3600 Frankfurt Hbf – Göttingen bei Bahnkilometer 34,185. Die Sohle für die benötigte Baugrube liegt zwischen 0,5 Meter im Gründungsniveau des ESTW –Gebäudes bis 1,5 Meter unter Geländeoberkante im Bereich der Einführungsschächte. Aufgrund der Bauplanung muss jedoch unter der Gebäudesohle ein Bodenaustausch von 0,5 Meter erfolgen. Dieser wird im Pilgerschrittverfahren durchgeführt. Dabei wird die Baugrube sektionsweise bis zur geplanten Unterkante des Bodenaustauschs weiter ausgehoben und anschließend das Austauschmaterial eingebaut. Aufgrund der Grundwassersituation in diesem Gebiet, die stark geprägt ist durch den Wasserstand der Kinzig, kann davon ausgegangen werden, dass in dieser Tiefe Grundwasser angetroffen werden kann. Zur Herstellung der Fundamente muss das Grundwasser bis ≥ 0,5 Meter unter die Aushubsohle abgesenkt werden, um eine ausreichende Nachverdichtung der Böden zu ermöglichen. Die Grundwasserhaltung erfolgt über 22 Lanzen, die um die gesamte Baugrube herum angeordnet werden. Dabei beträgt die maximal Gesamtfördermenge 15.500 m³ Grundwasser.

Langenselbold

Verfahrenstyp und Daten

Wasserwirtschaftliche Vorhaben mit Benutzung oder Ausbau eines Gewässers

Zuständige Behörde

Eisenbahn-Bundesamt (Außenstelle Frankfurt (Main)/Saarbrücken - Standort Frankfurt (Main))

Standort Frankfurt (Main)
Untermainkai 23 - 25
60329 Frankfurt (Main)
Deutschland

Vorhabenträger

DB Netz AG

Hahnstraße 49
60528 Frankfurt am Main
Deutschland

Verfahrensinformationen