Ersatzneubau der Brücke Nr. 489 über den Stichkanal Salzgitter bei km 12,003

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Allgemeine Informationen

Die Straßenbrückenanlage Nr. 489 überführt die L615 über den Stichkanal Salzgitter (SKS) bei km 12,003. Sie liegt zwischen den Stadtteilen Üfingen und Thiede im Kreisdreieck Peine/Salzgitter/Braunschweig in der Stadt Salzgitter in Niedersachsen. Die Planfeststellung umfasst die Brücke Nr. 489 sowie den angrenzenden Kanalabschnitt im Bereich von km 11,960 bis km 12,050.
Die geplante Konstruktion sieht den Neubau des Bauwerks als unten liegendes Tragwerk mit gevouteten Stahlverbundträgern vor. Die Stützweite beträgt ca. 51,75 m. Insgesamt weist das Brückenbauwerk eine Breite von 14,30 m auf. Diese setzt sich aus zwei Fahrstreifen mit einer Gesamtbreite von 8,00 m, einem kombinierten Rad- und Gehweg mit einer Breite von 3,00 m sowie einem Sicherheitsstreifen und den Banketten zusammen.
Mit dem Neubau erfolgt zum einen eine Anpassung an die aktuell gültige Lastklasse – eine Lastbeschränkung für den querenden Straßenverkehr besteht künftig nicht mehr. Zum anderen wird für die Schifffahrt die Durchfahrtshöhe auf 5,25 m, bezogen auf den Grenzwasserstand (Gwo = 83,45 m NN), entsprechend der Wasserstraßenklasse Vb analog zu den weiteren Brücken über den SKS erhöht.
In dem Streckenabschnitt des Kanals werden die vorhandenen Spundwände entfernt und durch Uferböschungen ersetzt. Die Kanalbreite wird dabei auf 37,40 m (Wasserspiegelbreite) als Trapezprofil aufgeweitet. In diesem Zuge wird auch der Verlauf der Betriebswege an die neue Uferlinie angepasst. Weiterhin wird eine Sohltiefe von 4,00 m bezogen auf den unteren Betriebswasserstand hergestellt. Dies entspricht dem bereits planfestgestellten Ausbauquerschnitt des SKS.
Da die geplante Anpassung der Fahrbahn und des Geh- und Radwegs sowie die Anhebung der Gradiente umfangreiche Eingriffe in den nördlichen Baumbestand erfordert hätten, wurden Alternativen untersucht. Als Ergebnis wird die Straßenachse auf den Rampen und das Brückenbauwerk um ca. 1,90 m nach Süden verschoben, sodass Eingriffe in die Böschungen und den vorhandenen Baumbestand vermieden werden können. Infolge der geänderten Achslage wird auch die Anbindung der L615 an die Brücke im Bereich der Rampen neu hergestellt.
 

Verfahrenstyp und Daten

Verkehrsvorhaben

Zuständige Behörde

Vorhabenträger

Verfahrensinformationen